Musical auf Umwegen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Musical auf Umwegen

Beitrag  Tyrion am Mo Sep 01, 2008 2:16 pm

So Leute, das ist meine erste RL-FW Crossoverfanfiction. Ich hoffe sie gefällt euch. Lob und Kritik sind immer erwünscht.

Inhalt:
Die Geschichte handelt von Severus Snape, der eine Rolle im Musical 'Tabaluga & Lilli', welches in der 'Dortmunder Westfalenhalle' am 11.03.1994 aufgeführt wird, bekommt. Er freundet sich mit Peter Maffay, Nino de Angelo, Rolf Zuckowski und allen anderen an, die beim Musical mitgewirkt haben. Eines Nacht trifft er jemanden, den er nur zu gut kennt und erfährt etwas über seine Vergangenheit. Doch dann geschieht eine schreckliche Katastrophe...

Beta: ---

Diese Fanfiction ist zwei Personen gewidmet:
Einmal meiner besten Freundin, auf die ich mich immer verlassen kann und mit der ich über alles reden kann.
Und dann Lucia, denn sie las diese Geschichte zuerst.

Das Ganze Disclaimer-Zeugs:

JKR ---> Alle Figuren und Orte der Harry Potter Bücher

Peter Maffay und all die anderen die hinter der Idee zum Musical stecken, die ich aber nicht alle mit Namen nennen kann, weil es soooo viele sind---> Das Musical „Tabaluga & Lilli“ und alle Lieder bzw. Liedertexte.

Personen:

aus dem JKR Universum:
Severus Snape, Harry Potter, Hermine Granger, Ron Weasley, Minerva McGonagall und viele weitere.
Reale Personen:
Peter Maffay, Nino de Angelo, Danny Herman, Rolf Zuckowski und ganz viele weitere.
Figuren von meiner Wenigkeit dazuerfunden:
Silvia Solontus (Irgendwelche Ähnlichkeiten mit gewissen realen (Mathe- *hust*) Lehrern sind nicht zufällig sondern gewollt!)

Orte:
England, Hogwarts und die Dortmunder Westfalenhalle und Umgebung

Anmerkung:
Damit Severus Snape auch in die Story passt, habe ich ihm die Rolle des
Magiers zugeschoben (passt irgendwie, ich weiß einfach nicht warum
*lach*). Eigentlich wird diese Figur durch Rufus Beck dargestellt.
(Verzeihung Herr Beck, aber es ging nicht anders. Sie bekommen die
Rolle natürlich wieder zurück, wenn diese Fanfiction fertig ist.) Ach ja,
ich habe nicht die richtigen Vornamen der Schauspieler benutzt, sondern
die Künstlernamen und ich lasse alle, die im Musical mitwirken,
Deutsch sprechen. Das ist einfacher zu schreiben und zu lesen ^_^

Ich habe auch noch ein bisschen am Musical selbst rumgebastelt, so dass es nur an einem Ort, nämlich der Dortmunder Westfalenhalle, mehrere Male aufgeführt wird. Dazu musste ich leider vor allem den Backstagebereich und die obere Etage „umbauen“ (oder eher gesagt „dazubauen“) damit alles passt. Und ich werde auch oft zwischen den Erzählsichten hin- und herspringen, so dass sich manches vielleicht wiederholen wird.

Diese Fanfiction ist mit keinerlei kommerziellen Interessen verbunden.
Okay, jetzt aber genug der vielen Disclaimer Worte.


Los geht’s…

Der große Tag

„Peter Maffay, Nino de Angelo und Severus Snape bitte in die Maske. Peter Maffay, Nino de Angelo und Severus Snape, bitte.“ verkündete eine Durchsage. Es war der 11.3.1994. 19 Uhr. In der Dortmunder Westfalenhalle herrschte helle Aufregung. In gut einer Stunde sollte die Premiere des Rockmärchens „Tabaluga & Lilli“ stattfinden. Sänger, Musiker, Schauspieler, Tänzer, Kameramänner, Licht- und Pyrotechniker hasteten durch die Gänge. Während erstgenannte noch einmal ihren Text, ihre Tanzschritte, ihre Kameraeinstellungen noch einmal übten und überprüften, testete der technische Leiter und sein Stab ein letztes Mal die verschiedensten Spezialeffekte. Alle waren vom Lampenfieber gepackt. Auch der Zaubertränkemeister von Hogwarts hoffte, dass an diesem Abend nichts schieflaufen würde.
„Hey, Severus, warte!“ rief eine Stimme und der Angesprochene drehte sich erstaunt um. Nach einigen Sekunden erkannte er die beiden Gestalten, die auf ihn zukamen.
„Hallo Peter, Nino.“ sagte er und nickte den beiden zu. „Und, schon aufgeregt, Severus?“ fragte Nino de Angelo, als die drei auf dem Weg in die Maske waren.
„Naja, geht.“ log Severus. In Wahrheit wurde ihm allein schon bei dem Gedanken, in einer Stunde vor mehr als 9000 Zuschauern zu stehen, ein wenig übel.
„Und was ist mit euch?“
„Wird schon schiefgehen.“ sagte Peter Maffay und zwinkerte den beiden anderen zu.
„Nein, Peter!“ rief Nino aufgeregt „So etwas sagt man doch nicht! Schon gar nicht kurz vor der Aufführung! Das bringt Unglück!“
„Komm schon, Nino, jetzt hab dich nicht so. Sonst bist du doch auch nicht abergläubisch. Unglück uhuhuhu...“ neckte Peter ihn. „Vorsicht Nino, ich bin das Unglück und ich bin gekommen um dich zu holen...“ sagte er und tat so als wäre er ein Zombie.
„Ach, lass das Peter.“ meinte Nino ein bisschen genervt. „Das ist nicht lustig.“
„Sei froh, dass heute Freitag der elfte und nicht Freitag der dreizehnte ist.“
„Hahaha... sehr witzig...“
„Ähm... Leute“ sagte Severus. „Ich will ja nichts sagen, aber wo wollt ihr eigentlich hin? Die Maske ist hier.“
Peter und Nino drehten sich erstaunt um und sahen, dass sie viel zu weit gelaufen waren.
„DAS, Severus, hättest du auch früher sagen können.“ sagten beide gleichzeitig.
„Ihr habt mich ja nicht gefragt.“ antwortete Severus und zuckte mit den Schultern.
„Ah, da seid ihr ja! Nun aber rein mit euch!“ sagte Regine Nibler, die Maskenbildnerin und schob die drei in den angrenzenden Raum.

~~~~~~~~~~~~~
so das ist das erste kapitel. eure kommentare entscheiden darüber, ob ich das nächste kapitel poste. erst wenn 2 kommis gepostet sind stell ich den nächsten teil rein, also schreibt doch büdde welche, ihr braucht euch noch nicht mal hier anzumelden *ganz lieb guck*
cheers eins hab ich schon cheers


Zuletzt von Tyrion am Mo Mai 11, 2009 3:54 pm bearbeitet; insgesamt 10-mal bearbeitet (Grund : Überarbeitung)

_________________
Vielen Dank an Arktos und ihr Grafikprogramm für meinen wundervollen Avatar Smile
Ihr findet Rechschreibfehler? Schenk ich euch, ich hab genug davon *zunge rausstreck*
avatar
Tyrion
Admin

Weiblich
Anzahl der Beiträge : 20
Alter : 24
Ort : mal hier, mal dort...
Anmeldedatum : 30.08.08

Benutzerprofil anzeigen http://tabaluga-fans.forumieren.eu

Nach oben Nach unten

Re: Musical auf Umwegen

Beitrag  Arktos am Mo Sep 01, 2008 2:34 pm

Sehr gut! *ich warte auf das nächste Kapitel* Cool
avatar
Arktos

Weiblich
Anzahl der Beiträge : 1
Ort : Sag ich nicht, ist mein Geheimnis ;)
Anmeldedatum : 30.08.08

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Musical auf Umwegen

Beitrag  Sweet Ch am Do Dez 11, 2008 10:04 pm

Hallo du Huhn du. Hast jetzt schon so viel geschrieben und erst son kleines bisschen reingestellt....
Mach doch mal weiter, wir gucken dir in der Pause schließlich nicht um sonst dabei zu cherry
naja wie auch immer hdl

Sweet Ch
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Musical auf Umwegen

Beitrag  Tyrion am Do Dez 11, 2008 11:58 pm

ok bitteschön der nächste teil xD
@ Arktos & sweet ch: danke für eure kommis Smile
@ sweet ch: ich bin trotzdem kein huhn Wink

Planänderung in letzter Sekunde

„Meinst du, dass du das hinkriegst?“
„Klar Nino! Wieso auch nicht?“
„Severus, halt bitte still.“
„Naja, Hauptsache du vergisst deinen Text nicht...“
„Das musst du gerade sagen, Nino. Wer hat denn vor zwei Wochen immer seinen Text vergessen? Aber keine Sorge, ich kann meinen Text. Naja, du musst ja nur zwei Lieder singen, das ist ja wohl nicht schwer.“
„Das meinst du...“
„Das mein ich nicht, das ist so! Ich hab ein BISSCHEN mehr Text und... Aua! Was soll denn das?“ fragte Severus Regine, die ihm einen nicht gerade leichten Schlag auf den Hinterkopf verpasst hatte.
„Tja, Severus, ich hab dir schon fünfmal gesagt, dass du still halten sollst, weil ich dich sonst nicht richtig schminken kann. Und wie heißt es so schön? Wer nicht hören will muss fühlen.“
„Hör auf zu lachen Nino!“
„Was denn? Ich finds lustig.“
„Freu dich nicht zu früh, Nino, du bist auch gleich dran. So, und jetzt Klappe halten. Und halt gefälligst still, Severus!!“
„Ok, ist ja gut...“

Nach etwa einer halben Stunde waren Nino und Severus fertig. Peter wartete schon draußen. „Na, da seid ihr endlich. Ich dachte schon ihr bleibt den ganzen Abend da drin.“
„Quatsch, wieso denn? Wir haben ja noch was Besseres zu tun, oder? Aber schade, dass du rausgegangen bist als du fertig warst, Peter. Wir hatte ein sehr interessantes Gespräch, stimmt’s, Severus?“
„Klappe halten Nino.“ zischte der schwarzhaarige Zauberer.
„Was... ach egal, eigentlich will ich es gar nicht wissen.“
„Willst du doch, Peter.“
„Nein, will ich nicht, Nino. Hört zu. Danny ist hier gerade vorbeigekommen. Er hat gesagt, wir sollen so schnell wie möglich zu ihm. Er will uns etwas Wichtiges sagen.“
„Das hätte er dir doch auch eben sagen können, dann hättest du es uns auch gesagt.“
„Hat er aber nicht, Nino. Also los jetzt.“ sagte Severus und ging los.
„War das klar, Peter?“
„Jetzt kommt!“

„Ah, hallo! Gut das ihr da seid! Kommt mal her.“ sagte Danny Herman, der Choreograph. Nino, Peter und Severus folgten ihm in den Choreographieraum. „Setzt euch.“ sagte er und verschwand in den Raum für die Spezialeffekte. „Was das wohl soll?“ fragte Nino. „Naja, wir kennen ja Danny. Der hat ja immer so verrückte Einfälle und ändert so manches kurz vor Beginn der Show. Das geht mir voll auf den Geist.“ Peter und Severus nickten bestätigend.
„Das hab ich gehört, Nino! Vergiss nicht, dass die Türen hier nicht schalldicht sind.“ rief Danny. Nino lief knallrot an und Severus konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Im nächsten Moment kam der Choreograph schon um die Ecke gerauscht. „Ähm... Sagt mal Leute...“ meinte er fast flüsternd „Erstens... wer ist das?“ Danny zeigte auf Severus „Und zweitens... wo ist Severus überhaupt?“ Die drei sahen sich einen Moment lang an und brachen dann gleichzeitig in Lachen aus, was Danny jedoch gar nicht komisch fand. Peter hatte sich als erster wieder gefasst. „Danny, du fragst uns im Ernst wo Severus ist?“ sagte er
„Ja und? Ich hab dir doch gesagt du sollst Nino UND Severus Bescheid sagen. Also, wo ist er?“
„Danny“ meinte nun Nino „Er steht direkt vor dir!“
„Nein! Echt? Sorry Severus, ich hab dich gar nicht erkannt. Regine hat wirklich ganze Arbeit geleistet.“ meinte er nun selbst schmunzelnd. „Naja auf jeden Fall wollte ich dir das hier geben, Severus.“ fuhr er fort und gab ihm ein Headset, das er aus dem Technikraum geholt hatte.
„Was soll ich denn damit?“ fragt Severus und nahm das seltsame Gerät entgegen. Nun fing Nino an zu grinsen. „Noch nie ein Headset gesehen, Severus?“ fragte er. Als Severus den Kopf schüttelte konnte Nino sich nicht mehr halten und lachte laut los. Auf einmal verschluckte er sich und Peter klopfte ihm sachte auf den Rücken. „Also wirklich, Nino!“ meinte Danny, als dem Sänger, zu allem Überfluss, auch noch das kohlensäurehaltige Wasser aus der Nase lief, das er gerade getrunken hatte.
„Nino, was ist denn heute mit dir los?“ lachte Peter.
„Hmh“ machte Danny „Ich glaube unser Freund hat Lampenfieber.“ Nino hustete.
„Quatsch.“ sagte er. „Ich und Lampenfieber! Wieso sollte ich Lampenfieber haben?“
„Naja Nino…“ meinte Severus „Vielleicht hast du ja deinen ‘Text‘ nicht geübt. Aber du musst ja nur zwei Lieder singen…“
„Jetzt geht das schon wieder los Severus.“ sagte Nino und verdrehte die Augen. „Du weißt doch genau wie das das letzte Mal ausgegangen ist.“
„Ja schon, aber du musst doch zugeben, dass ich Recht habe. Außerdem…“
„Ruhe jetzt!“ rief Peter, bevor das ganze wieder so laut wie vorhin wurde. „Ich hab keine Lust das Ganze nochmal zu hören."
"Aber du hast das vorhin doch gar nicht mitgekriegt!“ sagten Nino und Severus gleichzeitig.
„Denkt ihr, ich bin taub? So laut wie ihr das vorhin diskutiert habt, konnte man das nicht überhören!“
„Aber…ach egal.“ meinte Nino „Was wolltest du uns jetzt sagen?“ fuhr er an den Choreographen gewandt fort. „Was? Ach ja ich möchte, dass du, Nino, wenn du Tyrions Lied gesungen hast, auf Miho und Michael zeigst, damit die beiden die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen.“
„Ok, mach ich.“
„Und du, Peter, stell dich bitte am Ende, wenn du und Alexis das Lied Ich fühl wie du gesungen habt und Chiara sich gedreht hat, so hin, dass sie dir in die Arme springen kann.“
„Ok. Weiß Chiara schon Bescheid?“
„Nein, ich werde sie gleich suchen.“
„Na dann solltest du dich aber beeilen.“ meinte Nino „Du hast noch genau…“ er sah auf seine Armbanduhr „15 Minuten.“
„Was?! Ist es schon viertel vor Acht? Naja ok ich flitz dann mal los. Raus findet ihr alleine, ja? Tschüss.“ sagte er und sauste die Treppe hinunter.
„Na dann lasst uns auch mal runtergehen. Es geht gleich los.“ meinte Nino. Peter und Severus nickten und die drei gingen die Treppe hinunter. Unten angekommen stießen die drei fast mit einem vorbeilaufenden Jungen zusammen, der Severus äußerst bekannt vorkam. Doch er hatte keine Gelegenheit sich den Jungen näher anzusehen, denn der war schon längst weiter gerannt.
„Kommst du, Severus?“ fragte Peter, der mit Nino schon einige Meter weitergegangen war. Severus sah immer noch in die Richtung in die der Junge verschwunden war. Dann zuckte er mit den Schultern, wandte sich um und machte sich mit Nino und Peter zusammen auf den Weg zu den Bühnen. Die Show sollte beginnen.


Zuletzt von Tyrion am Mo Mai 11, 2009 3:55 pm bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet (Grund : Fehler gefunden :oops:)

_________________
Vielen Dank an Arktos und ihr Grafikprogramm für meinen wundervollen Avatar Smile
Ihr findet Rechschreibfehler? Schenk ich euch, ich hab genug davon *zunge rausstreck*
avatar
Tyrion
Admin

Weiblich
Anzahl der Beiträge : 20
Alter : 24
Ort : mal hier, mal dort...
Anmeldedatum : 30.08.08

Benutzerprofil anzeigen http://tabaluga-fans.forumieren.eu

Nach oben Nach unten

Re: Musical auf Umwegen

Beitrag  sweet ch am Mi März 04, 2009 7:21 pm

nich schlecht aber eine frage was hat ein pikatchu mit tabaluga zu tun? Question

sweet ch
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Musical auf Umwegen

Beitrag  Tyrion am Di März 10, 2009 6:47 pm

eig. gar nix Very Happy das is nur meine signatur ^_^


Zuletzt von Tyrion am Di März 10, 2009 6:54 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

_________________
Vielen Dank an Arktos und ihr Grafikprogramm für meinen wundervollen Avatar Smile
Ihr findet Rechschreibfehler? Schenk ich euch, ich hab genug davon *zunge rausstreck*
avatar
Tyrion
Admin

Weiblich
Anzahl der Beiträge : 20
Alter : 24
Ort : mal hier, mal dort...
Anmeldedatum : 30.08.08

Benutzerprofil anzeigen http://tabaluga-fans.forumieren.eu

Nach oben Nach unten

Re: Musical auf Umwegen

Beitrag  Tyrion am Di März 10, 2009 6:51 pm

Eine Reise mit Hindernissen

„Na los, Ron jetzt steh endlich auf! Harry ist schon längst fertig, also beeil dich jetzt mal!“ rief Hermine Granger die Treppe hinauf. Ron Weasley gähnte, sah auf die Uhr und zog sich wieder die Decke über den Kopf. Im nächsten Moment flog schon die Tür auf und Hermine stand im Zimmer.
„Aufstehen, Ron!“
„Willst du mich umbringen oder was? Hast du mal auf die Uhr geguckt? Es ist erst 6.30 Uhr. Und jetzt lass mich weiterschlafen!“
„Nein, Ron! In einer Stunde geht der Zug nach London!“
„Lass mich!“
„Ron, jetzt steh endlich auf! Du kannst im Zug und im Flugzeug weiterschlafen. Ich hab dir doch gesagt, dass es ein harter Tag wird und dass du früh aufstehen musst! Du hast gesagt, dass es dir nichts ausmacht. Also los!“ Doch die letzten Worte hatte Ron nicht mehr gehört, denn er war wieder eingeschlafen.
„Jetzt reicht’s.“ sagte Hermine zu sich selbst und ging wieder die Treppe hinunter.
„Ist Ron immer noch nicht wach?“ fragte Harry Potter seine beste Freundin.
„Nein. Hilf mir mal ihn wachzukriegen.“ Gesagt, getan. Wenige Sekunden später standen die zwei mit gezückten Zauberstäben vor Rons Bett. Der ahnte nicht was seine Freunde vorhatten und schlief immer noch.
„Also auf drei“ sagte Hermine.
„Eins, zwei“ sagte Harry. Beide hoben ihre Zauberstäbe „drei“
„Aqua Eructo Fridigo!“ riefen die zwei Gryffindors gleichzeitig und eine große Welle aus eiskaltem Wasser schwappte über Ron hinweg.
„Was, wie?!“ rief er und saß kerzengerade im Bett.
„Na Ron, bist du jetzt wach?“
„Ja Harry, danke der Nachfrage.“ Meinte Ron ein wenig genervt.
„Jetzt beeile dich bitte Ronald, wir müssen bald los!“ rief Hermines Mutter.

Eine dreiviertel Stunde später standen die drei Grangers mitsamt Harry und Ron an Gleis 4 der Bordeslay Rail Station.
„Ich versteh nicht, warum wir nicht einfach einen Portschlüssel oder Flohpulver nehmen könne.“
„Ron, erstens ist es viel zu weit weg, zweitens kommen meine Eltern auch mit und drittens, wie würde es wohl aussehen, wenn wir aufeinmal aus dem Nichts in einer Halle voller Muggel auftauchen würden?“
„Stimmt, da hast du Recht… Trotzdem wäre es einfacher, wenn wir Flohpulver nehmen würden.“
„Einfacher, aber nicht unbedingt besser Ron.“ meinte Hermine. „Was ist eigentlich so schlimm daran mit einem Flugzeug zu fliegen?“
„Nichts, außer das Muggelflugzeuge abstürzen können.“
„Also bitte, Ron! Wenn man mit einem Portschlüssel oder Flohpulver reist, kann auch viel passieren. Außerdem ist Airways UK eine der sichersten Airlines der Welt.“
„Wenn du das sagst…“
„Los ihr zwei!“ rief Harry „Der Zug fährt gleich los!“
„Wir kommen!“ riefen Ron und Hermine gleichzeitig und gingen dann in das Abteil, in dem Harry und Hermines Eltern schon saßen. Kaum hatten sich die zwei hingesetzt, kam eine Durchsage:
„Sehr geehrte Damen und Herren. Herzlich Willkommen an Bord des Intercityexpress von Train UK. Wir danken Ihnen, dass Sie uns Ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir werden in Kürze ohne Zwischenstopp nach London fahren. Die Fahrtzeit beträgt zweieinhalb Stunden. Genießen Sie Ihren Aufenthalt. Vielen Dank.“ Kurz darauf setzte sich der Zug in Bewegung. Während der Fahrt spielten die drei Gryffindors einige Runden 'Snape explodiert', wobei Hermine die Karten so verzaubert hatte, dass sie nicht das kleinste Geräusch von sich gaben und dass sie nicht andauernd vom Tisch fielen.

Um 10.00 Uhr standen die fünf mit ihrem Gepäck am Check-in des Londoner Zentralflughafen.
„Genial“ flüsterte Ron. „Was wird mit diesen Dingern gemacht, Hermine?“
„Damit wird kontrolliert ob du irgendwelche Gegenstände aus Metall bei dir hast.“
„Wie das denn?“
„Ganz einfach. Du gehst durch das Tor und wenn du etwas mit Metall dabei hast, fängt das Teil an zu piepen.“
„Genial diese Muggel!“
„Ron, hältst du jetzt mal die Klappe?“ zischte Harry „Willst du, dass wir Ärger kriegen oder was?“
„Ist ja gut. Ich bin ja schon still. Aber müsste es nicht eigentlich auch piepen wenn wir durchgehen?“
„Wieso?“
„Naja Hermine, wir haben doch unsere Zauberstäbe dabei. Das müsste dieses Tor doch auch anzeigen, oder? Ich meine, in Hogwarts funktionieren Muggelgeräte doch auch nicht…“
„Oh nein! Das hab ich ja ganz vergessen!“
„Na toll und was jetzt?“
„Ich hab keine Ahnung, Harry. Am besten ist, wir hoffen, dass nichts passiert.“
„Na super. Tolle Idee. Und was, wenn es doch piept?“
„Ach ich hab keine Ahnung, Ron. Wir müssen einfach hoffen, dass nichts passiert… Los wir sind dran, soll ich vorgehen?“
„Bitte Hermine, Ladys first.“ sagte Harry und verbeugte sich. Hermine lächelte ihre beiden Freunde an und ging zu den Security Angestellten. „Guten Tag, Miss. Wären sie bitte so freundlich und würden Sie Ihren Schmuck, Ihr Mobiltelefon, Ihren Gürtel und ähnliches bitte in diese Kiste legen?“ Hermine machte ihre Haarspangen raus, ihren Gürtel und den Zeitumkehrer ab und legte alles in die Kiste, die gleich darauf durch das Kontrollgerät fuhr. Nur ihren Zauberstab behielt sie in ihrer Umhangtasche, was der Security jedoch nicht bemerkte. Ihre Sachen wurden durchleuchtet und kamen am Ende des Gerätes wieder zum Vorscheinen.
„Und nun, gehen Sie bitte hier durch.“ sagte der Security und deutete auf das Tor. Hermine ging hindurch und --- nichts passierte
„Gut, Sie scheinen nichts weiteres Metallisches dabei zu haben. Einen schönen Flug wünsche ich Ihnen. Der nächste bitte!“ Hermine nahm ihre Sachen aus der Kiste, ging einige Schritte weiter und seufzte erleichtert. Auch ihre Eltern und Ron kamen ohne Zwischenfälle durch diese Station. Nur als Harry durch das Tor ging, ertönte ein hohes Piepsen*. Einer der Security-Angestellten sah Harry an und ging, einen Metalldetektor in der Hand, auf ihn zu.
„Breiten Sie bitte Ihre Arme aus, Sir.“ sagte er und suchte Harry mit dem Detektor ab. Als der Detektor über Harrys Gesicht fuhr ertönte das Piepsen wieder.
„Ihre Brille, Sir.“ sagte der Security. Harry,der inzwische knallrot angelaufen war, legte seine Brille in eine weitere Kiste, die durchleuchtet wurde.
„Und jetzt gehen Sie bitte noch einmal durch das Tor.“ Harry tat wie ihm geheißen und es piepte --- dieses Mal nicht. Harry ging weiter, nahm seine Brille aus der Kiste und setzte sie wieder auf.
„Ein Glück, dass nicht mehr passiert ist.“ meinte Harry.
„Ja, aber irgendwie ist es schon komisch. Egal.“ sagte Hermine.
„David hast du die Musical-Tickets?“
„Nein, ich dachte, du hast sie.“
„Hab ich aber nicht. Jetzt sag nicht, dass wir die zuhause liegen gelassen haben. Der Flieger geht gleich, wir können nicht noch einmal zurück, das dauert viel zu lange.“
„Meint ihr diese Tickets hier?“ grinste Hermine und hielt ihren Eltern die besagten Papiere unter die Nase.
„Schatz, wo hast du die denn so schnell hergezaubert?“
„Ich hab sie nicht hergezaubert, Dad. Ich habe mir schon gedacht, dass ihr die Tickets vergessen würdet, deshalb hab ich sie schon gestern Abend eingepackt.“
„Gut, dass du mitgedacht hast, Schatz. Jetzt aber los.“ meinte Denise Granger und ging voraus auf die Gangway, die zum Flugzeug führte. Die fünf betraten die Maschine und setzten sich auf die gebuchten Plätze, als auch schon die gleiche Willkommensdurchsage wie im Zug erfolgte. Das rote Gurt-Symbol leuchtete über ihnen auf und die fünf schnallten sich an.

Als sich das Flugzeug nach einer halben Stunde immer noch keinen Millimeter bewegt hatte, zweifelten Harry, Ron, Hermine, David und Denise Granger daran, dass es sich überhaupt noch in die Lüfte erheben würde.
„Hermine, wie spät haben wir's?“
„Kurz nach halb elf, Ron!“
„Sei doch nicht schon wieder so genervt.“
„Wenn du mich alle zehn Sekunden nach der Uhrzeit fragst, kann ich ja wohl nur genervt sein, oder?“
„Pssst, seid mal still, ihr zwei.“ sagte Harry „Ich glaube es kommt eine Durchsage.“ Und tatsächlich erfolgte eine weitere Durchsage:
„Sehr geehrte Damen und Herren des Fluges 2034 nach Berlin. Durch einen unvorhergesehenen Zwischenfall mit dem Treibstoff des Flugzeuges müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass sich der Start um etwa 30 Minuten verzögern wird. Wir hoffen, dass die Maschine dann pünktlich um 11.00 Uhr starten wird. Vielen Dank für Ihr Verständnis.“
„Muggel“ flüsterte Ron und erntete dafür einen vernichtenden Blick von Hermine.

„Zum Glück hat es doch noch geklappt.“ meinte Harry.
„Ja, wenn jetzt alles gut geht, sind wir um 14.00 Uhr in Berlin und um kurz vor halb sieben in Dortmund. Dann haben wir immer noch genug Zeit. Vom Bahnhof bis zum Hotel sind es gerade mal fünf Minuten und das Hotel steht direkt vor der Halle. Dann reicht es, wenn wir um halb acht in die Halle reingehen.“
„Hol mal Luft, Hermine.“ sagte Ron. „Wir wissen ja, wann das Musical anfängt.“
„Na, Ron, wann fängt es denn an?“
„Ähm... um halb... neun, glaube ich.“ Harry grinste.
„Nein, Ron“ sagte er „Wenn wir da erst um halb neun antanzen, haben wir schon was verpasst. Das Musical fängt nämlich schon um acht an.“ „Ähm... ok, dann halt um acht."
„Wie findet ihr eigentlich die Vertretung in Zaubertränke?“ fragte Hermine, um das Thema zu wechseln.
„Die Solontus? Die ist total schrecklich!“ meinte Harry „Diese alte Ziege ist sogar noch schlimmer als Snape.“
„Ich hätte nie gedacht, dass ich das je sagen würde, aber ich hoffe, dass Snape bald zurückkommt. Diese alte Hexe hat mir gestern Punkte abgezogen, nur weil ich EINE Zutat in meinem Aufsatz vergessen habe.“
„Was? DU vergisst etwas in einem Aufsatz?“ meinte Ron ungläubig und sah seine Freundin an, als wäre sie ein Geist.
„Ich darf doch wohl auch mal etwas vergessen, oder? Außerdem wollte ich die liebe Frau Professor mal auf die Probe stellen. Ich wollte mal schauen, ob sie merkt, dass etwas im Aufsatz fehlt. Aber das dafür gleich 20 Punkte draufgehen, hätte ich nicht gedacht.“
„Ja, die ist wirklich schlimm. Ich frage mich wirklich wo Snape steckt. Hoffentlich kommt er bald wieder, dann sind wir wenigstens die alte Schachtel los.“ überlegte Harry.
„Hat Dumbledore nicht gesagt, wo Snape vielleicht sein könnte?“
„Nein, Ron.“ meinte Hermine. „Das einzige, was ich weiß, habt ihr auch vor acht Wochen mitgekriegt. Dumbledore hat doch gesagt, dass Snape sich Urlaub genommen hat.“
„Schon, aber gleich für zwei Monate?“
„Ja, Harry, dass kommt mir auch komisch vor. Selbst Dumbledore benimmt sich in letzter Zeit seltsam.“ meinte Ron „Er ist wie... weggetreten. Gestern bin ich ihm in der Eingangshalle begegnet und habe ihn auch gegrüßt. Er hat mich gar nicht bemerkt. Er hat irgendetwas von wegen 'Drehbuch', 'Vorstellung', 'Deutschland' und 'hoffentlich geht alles gut' gemurmelt. Ich wette, dass das irgendwie mit Snape zusammenhängt.“ „Hoffentlich ist ihm nichts passiert.“ sagte Hermine
„Ja, dass hoffe ich auch. Wie spät ist es?“ „Zehn vor zwei, Ron.“
„Super, dann sind wir ja bald da!“

Der Rest der Reise verlief, bis auf das der Zug von Berlin nach Dortmund eine halbe Stunde Verspätung hatte, ohne weitere Zwischenfälle und um halb acht standen die drei Grangers mitsamt Harry und Ron vor der Dortmunder Westfalenhalle Die Eintrittskarten wurden eingerissen und die fünf gingen zu ihren Plätzen.
„Hmh“ machte Ron, als sie durch die Sitzreihen gingen, die schon fast alle voll besetzt waren „Wo sitzen wir nochmal?“
„In Block A“
„Super, Harry, Block A ist groß. Hermine, guck mal bitte auf die Karten.“
„Hmmm... 11.3.1994... 20Uhr... Block A...“ murmelte Hermine, während sie auf den Karten nachschaute. „Ah, hier! Dortmunder Westfalenhalle, 11.3.1994, 20 Uhr, Block A, Reihe 1, Platz 1 bis 5.“
„Cool, dann sitzen wir ja ganz vorne!“ meinte Harry begeistert.
„Ja“ antwortete Denise Granger „Zum Glück haben wir die Karten schon im November gekauft. Wir waren die ersten und konnten uns die Plätze noch aussuchen.“
„Wie viel Zeit haben wir noch?“ fragte diesmal Harry, als sie ihre Plätze erreicht hatten.
„Noch etwa 20 Minuten.“ antwortete Hermine „Wieso?“ „Naja...“ sagte Harry und sprang auf. „Ich muss nochmal wohin.“ „Fällt dir ja früh ein...“
„Mecker nicht, Ron. Wo muss ich lang?“
„Weiß nicht. Ich glaub die einzigen Toiletten waren am Eingang.“ meinte Hermine. „Frag mal den da, der scheint dazuzugehören.“ Sie deutete auf einen Mann mitte 20 mit langem, dunklem, leicht gewellten Haar, der in der Nähe der grossen Bühne stand*²
„Woher willst du das wissen?“
„Ganz einfach, Harry. Diese Tür dahinten führt in den Backstagebereich und da laufen eigentlich nur Leute rum, die dazugehören.“
„Ja und?“
„Der ist gerade eben aus der Tür gekommen. Na los, geh schon.“ Harry nickte, ging auf den Mann zu und sprach ihn an. Dieser zeigte auf die Tür und erklärte Harry wo er hinmüsse. Der junge Gryffindor nickte wieder und verschwand in den Backstagebereich.

„Na da bist du ja endlich! Hast du dir da alles angeguckt oder was?“ meinte Ron.
„Nein, das nicht, aber weißt du wie riesig das da ist? Komplett ist es bestimmt größer als die Eingangshalle und die Große Halle zusammen. Das ist gar nicht so leicht sich da zurecht zufinden. Ich bin so schnell wie möglich wieder hergekommen.“
„Hast du auch jemanden umgerannt?“ grinste Hermine.
„Naja, fast...“
„Wen denn?“
„Drei Männer. Der eine war Peter Maffay und der andere Nino de Angelo, glaub ich. Aber den dritten hab ich noch nie gesehen.“ „Wie sah er denn aus?“
„Ganz komisch... er hatte lange blonde Haare, fast wie Lucius Malfoy...“
„Aber DER kann doch nicht hier sein, oder?!“ meinte Ron entsetzt „Ich kann mir nichts Schlimmeres vorstellen, als wenn Malfoy hier wäre.“
„Ja, das wäre echt schrecklich. Aber ich glaube, der würde sich noch nicht einmal in die Nähe von Muggeln wagen.“ sagte Hermine „Was hatte er denn an?“
„Einen roten Anzug und darüber einen schwarzen Umhang... Er hatte auch einen Fotoapperat und ein Headset in der Hand.“
„Bist du sicher?“
„Kann sein, Ron. Ich bin ja an ihnen vorbeigerannt um so schnell wie möglich wieder hier her zu kommen.“
„Ist ja auch egal. Er spielt garantiert hier im Musical mit.“
„Sicher?“ fragte Ron.
„Ja, ich glaub schon. Was sollte er, wer immer es auch ist, sonst im Backstagebereich machen.“
„Stimmt, da hast du Recht, Hermine.“ sagte Harry „Naja, wir werden es ja gleich erfahren. Es geht jeden Moment los.“ Kaum hatte der schwarzhaarige Gryffindor den Satz beendet, wurde es auch schon dunkel in der Dortmunder Westfalenhalle.
„Klasse“ flüsterte Ron „It's Showtime!“

* A/N: Ich sag nur: Flug von England nach Deutschland -.-
*² A/N: Pascal Kravetz *hust*


Zuletzt von Tyrion am Di Mai 12, 2009 9:04 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

_________________
Vielen Dank an Arktos und ihr Grafikprogramm für meinen wundervollen Avatar Smile
Ihr findet Rechschreibfehler? Schenk ich euch, ich hab genug davon *zunge rausstreck*
avatar
Tyrion
Admin

Weiblich
Anzahl der Beiträge : 20
Alter : 24
Ort : mal hier, mal dort...
Anmeldedatum : 30.08.08

Benutzerprofil anzeigen http://tabaluga-fans.forumieren.eu

Nach oben Nach unten

:)

Beitrag  physalis am Mi März 11, 2009 5:33 am

Folgt eine Fortsetzung? Smile (Hoffe ich!) Man ist gerade neugierig geworden... What a Face

physalis
Gast


Nach oben Nach unten

Re: Musical auf Umwegen

Beitrag  Tyrion am Mi März 11, 2009 9:37 pm

na klar ich hab ja noch 30 seiten geschrieben Smile freut mich, dass es dir gefällt ^_^

_________________
Vielen Dank an Arktos und ihr Grafikprogramm für meinen wundervollen Avatar Smile
Ihr findet Rechschreibfehler? Schenk ich euch, ich hab genug davon *zunge rausstreck*
avatar
Tyrion
Admin

Weiblich
Anzahl der Beiträge : 20
Alter : 24
Ort : mal hier, mal dort...
Anmeldedatum : 30.08.08

Benutzerprofil anzeigen http://tabaluga-fans.forumieren.eu

Nach oben Nach unten

Re: Musical auf Umwegen

Beitrag  Tyrion am Do Feb 18, 2010 10:36 pm

*In die Stille hineinruf* Hallohoo?! Ist noch jemand da? *etwas leiser sprech* Ich hoffe doch, dass mir meine einzigen drei Leser hier nicht abgesprungen sind Sad Ich weiß, ich weiß, das letzte Update ist schon fast ein Jahr her. Ich poste trozdem mal das nächste Kapitel, in der Hoffnung, dass sich irgendein Internetuser hierher verirrt und mir ein Kommi hinterlässt...
~*~*~*~
ANMERKUNG: Der Musical-Part, der eigentlich als Inhalt von Kapitel 4 gedacht war, habe ich weggelassen, da es, auch nach einem Jahr Schreibarbeit, immer noch nicht fertig ist. Möglicherweise werde ich das Drehbuch irgendwann nochmal an die richtige Stelle zwischenposten. Kapitel 4 ist für das Verständnis der Geschichte nicht unbedingt erforderlich. Nur so viel: Am Ende des Musicals werden alle Musiker, Schauspieler und so beim Namen genannt. Als Credits sozusagen. Deswegen wissen Harry, Ron und Hermine natürlich, dass ein gewisser Severus Snape beim Musical mitgespielt hat.
Jetzt aber genug geredet. Viel Spass beim Lesen. Und Kommis, please Sad Ihr müsst euch noch nicht einmal auf diesem Forum anmelden. (Wenn sich denn überhaupt irgendjemand hierher verirrt...)

Kapitel 5


„Das war brilliant! Den Magier hast du wirklich klasse gespielt, Severus!”sagte Nino, als sie den Backstagebereich betraten.
„Danke, aber du warst viel besser!”
„Quatsch. Du hattest viel mehr Text. Ich musste ja nur zwei Lieder singen...”
„Nino hat Recht, Severus.” sagte Peter, der gerade von der Bühne kam
„Du warst super!”
„Danke ihr zwei. Also hast du’s jetzt auch geschafft, Peter. Ist das Lied ‘Die Töne sind verklungen’ bei den Leuten gut angekommen?”
„Naja... gut kann man nicht sagen. Die sind fast ausgeflippt!” grinste Peter
„Dann hat’s ihnen gefallen? Find’ ich gut.” meinte Severus „Naja, es ist schon spät. Ich geh dann mal ins Bett.”
„Ok, gute Nacht, Severus.” sagten Peter und Nino gleichzeitig. Severus verabschiedete sich von den beiden, ging in sein Zimmer und legte sich auf sein Bett. Er war wirklich sehr müde, und doch konnte er nicht einschlafen. Vielleicht lag es an der Maske, die er immer noch nicht abgeschminkt hatte. Da Severus keine Lust mehr hatte zu Regine zu gehen, war das mit einer kleinen Bewegung seines Zauberstabes erledigt. Diesen hatte er während der gesamten Vorstellung unter seinem Kostüm verborgen gehabt.
‘Man kann ja nie wissen’ dachte Severus sich und legte ihn auf den Nachttisch.

Nach etwa einer halben Stunde hatte Severus immer noch kein Auge zugemacht. Er sah auf die Uhr.
‘Ein Spaziergang wird mir sicher gut tun. Es ist ja erst viertel vor 12.’ Severus stand auf, nahm seinen Zauberstab und warf sich den Umhang, der auf dem Schreibtisch lag, über.
„Wo ist denn jetzt dieser blöde Schlüssel? Den hat Miho bestimmt wieder irgendwo versteckt. Accio Schlüssel!” flüsterte er. Severus hörte ein leises Klappern und einen Augenblick später schwebte das kleine Stück Metall vor seiner Nase.
„Na bitte, geht doch.” meinte Severus und nahm den Schlüssel aus der Luft. Dann verließ das Zimmer, schloss die Tür ab und steckte den Schlüssel in seine Umhangtasche.
„Lumos” flüsterte er und ein feiner Lichtstrahl schoss aus der Spitze des Zauberstabes hervor. Severus streifte durch den nun hell erleuchteten Backstagebereich. Er ging an dem Raum für die Pyrotechnik und an dem Gang zu den unterirdischen Gängen vorbei. Im Bühnenbereich angekommen, sprang er von Bühne 1 und führte Severus sich noch einmal das vor Augen, was dort vor etwa 4 Stunden geschehen war. Wie das Publikum nach jeder Szene vor Begeisterung getobt hatte.
‘Ja, das war eine gute Vorstellung Die acht Wochen haben sich wirklich gelohnt. Zum Glück habe ich die Rolle bekommen, sonst hätte ich Peter, Nino und die Anderen nie kennengelernt. Wir sind schon eine ganz besondere Truppe.’ dachte er.
Und er hatte Recht. Die letzten zwei Monate haben die insgesamt 41 Sänger, Musiker, Tänzer und Schauspieler, die 19 Techniker, die 11 Kameraleute, die Band, die Maskenbildnerin, die Regie-Assistentin, den Produzent, den Choreograph und den Regisseur zusammen geschweißt Von morgendlichen Scherzen wie Salz im Kaffee (Severus hatte Miho Imoto aus Tokio und Chiara Cattaneo aus New York im Verdacht, da in ihren Kaffees ‘zufälliger’ nie Salz war), über Textvergessen, bis hin zum Ausfall der Bühnentechnik hatten sie alles durchgestanden.
Severus stieg die Treppen zum Haupteingang hinauf und verließ die Dortmunder Westfalenhalle.

Er wusste nicht, wie lange er so vor sich hin ging, doch plötzlich fand er sich am Rande eines Waldes wieder.
‘Das hier es hier einen Wald gibt, ist mir neu...’ dachte Severus sich und betrat den Wald. Dunkel und kalt war es dort. Severus zog, seinen Zauberstab erhoben, den Umhang fester um sich. Auf einmal hörte er Schritte hinter sich. Severus drehte sich um, doch nichts war zu sehen. Severus ging weiter. Er hörte wieder Schritte. Sie wurden immer schneller und lauter und schienen nicht zu einem Menschen zu gehören.
‘Wölfe’ schoss es Severus durch den Kopf. Noch bevor er wusste warum, lief er los. Er wurde immer schneller und schneller und kam schließlich schlitternd am Abgrund einer steilen Klippe zum Stehen.
‘Was soll ich jetzt nur machen?’ fragte er sich und blieb unschlüssig stehen. ‘Wenn ich springe, werde ich mir garantiert den Hals brechen. Aber ich kann auch nicht einfach hier bleiben, weil es bestimmt nicht nur einer ist... Oh, wie ich meine Angst vor Wölfen hasse...’ Ein leises Knacken war zu hören und Severus wirbelte herum. Im hellen Licht des Zauberstabes war nichts zu erkennen. Severus drehte sich wieder zum Abgrund um. Plötzlich spürte er eine Hand auf seiner Schulter.
„Spring nicht!” sagte eine Stimme. Severus drehte sich erschrocken um und blickte in das Gesicht - - - eines Drachen. Severus wich einen Schritt zurück. Er stand jetzt direkt am Abgrund. Einige kleine Steine fielen in die Tiefe.
„Wer bist du? Was willst du hier?” fragte er.
„Weißt du das denn nicht schon?” Severus sah sich den Drachen genauer an. Er war sehr alt. Tiefe Risse in seinem Flügel zeigten, dass er schon vieles miterlebt hatte. Doch das war unmöglich. Der Drache sah ganz genau so aus wie...
„Tyrion?” fragte Severus. Der Drache nickte.
„Ja, ich bin es, mein Sohn.”
„Aber, wie ist das möglich?”
„Es ist fast alles möglich, Severus, wenn man nur daran glaubt.”
„Wie kommst du hierher?”
„Das ist im Moment nicht wichtig. Komm bitte mit, Severus.” Tyrion drehte sich um und ging in den Wald hinein. Der Zauberer folgte ihm.
Gemeinsam gingen sie eine Weile kreuz und quer durch den Wald.
‘Hier sieht es gar nicht mehr so düster aus. Jetzt wo Tyrion da ist...’ dachte Severus, der immer darauf achtete, den alten Drachen nicht aus den Augen zu verlieren. Plötzlich knackte es leise im Unterholz. Severus drehte sich, den Zauberstab hoch erhoben, um.
‘Nur ein Eichhörnchen.’ dachte er erleichtert. Das kleine Tier sah Severus erschrocken an. Eine Sekunde später huschte es zurück auf einen Baum. Das grelle Licht des Zauberstabes hatte es verschreckt. Severus drehte sich wieder zu Tyrion um, doch der stand nicht mehr dort, wo er noch vor wenigen Augenblicken war.
„Wo bist du, Tyrion?” Keine Antwort. „Antworte mir doch, Vater!” Einen Augenblick herrschte komplette Stille im Wald. Nicht einmal der Wind war zu hören.
„Hier bin ich doch, mein Sohn.” sagte der alte Drache und trat aus dem Schatten einer großen, alten Buche hervor. „Jetzt komm, Severus.”
„Aber wo gehen wir hin?” fragte Severus und lief Tyrion entgegen.
„Das wirst du schon früh genug erfahren...”

Einige Zeit später blieb der alte Drachenvater stehen.
„Was ist los? Warum gehen wir nicht weiter?”
„Weil es hier nicht weiter geht.” meinte Tyrion. Severus war etwas geschockt.
„Was?! Aber wieso sind wir dann...”
„Es geht hier nicht weiter.” unterbrach der alter Drache ihn „zumindest nicht für Andere.” Severus sah den Drachen erstaunt an.
„Meinst du etwa...”
„Ja, genau das meine ich, Severus. Nicht jeder kommt hier durch. Andere nicht, wir schon.”
„Aber wie soll das denn bitten gehen?”
„Komm etwas näher.” meinte Tyrion. Severus trat einige Schritte vor. „Und nun, schau mal hier. Fällt dir an dieser Felswand irgendetwas auf?”
„Nein, eigentlich nicht.”
„Sieh genauer hin.” Severus sah sich die Felswand genauer an.
„Ja „Hier ist etwas. Das sieht aus... wie ein Drache... Er ist ganz leicht im Stein eingeritzt.” sagte er nach einigen Augenblicken
„Ganz genau. Und nun, Severus, trete bitte einen Schritt zurück. Das hier wird gleich etwas... heiß.” Severus tat wie ihm geheißen. Der alte Drache drehte sich noch einmal um, um sich zu vergewissern, dass sein Sohn auch hinter ihm stand, und stieß dann einen gewaltigen Feuerstrahl in Richtung Felswand aus. Severus und Tyrion wurden kurz darauf von weißem Rauch umgeben. Als sich der Rauch wieder verzogen hatte, sah Severus Tyrion, der seinen Blick immer noch auf die Felswand gerichtet hatte verwundert an. Dann tat es der schwarzhaarige Zauberer dem Drachen nach und sah ebenfalls auf die Felswand. Einige Sekunden lang passierte nichts und Severus dachte, dass irgendetwas schiefgelaufen wäre. Jedoch hatte er sich geirrt, denn nur einen Augenblick nachdem er diesen Gedanken zu Ende geführt hatte, fing die Felswand an, in allen Regenbogenfarben zu leuchten.
„Und jetzt?” fragte Severus, als das Licht wieder erlosch.
„Jetzt warten wir.” meine Tyrion.
„Worauf?”
„Das wirst du gleich sehen.” Und der alte Drache hatte Recht. Dort, wo der Feuerstrahl aufgetroffen war, erschien eine Linie, die im Mondlicht golden schimmerte. Severus trat vor und sah sich die Linie genauer an. Sie schimmerte nicht nur golden, sie bestand aus Gold. Flüssigem Gold. Die Linie zog sich über den Felsen. Der Zaubertränkemeister von Hogwarts trat wieder einige Schritte zurück um das Muster erkennen zu können, welches sich nun auf der Felswand abzeichnete. „Aber... das ist doch der Drache...”
„Der dort vorne eingemeißelt war. Genau. Und nun...” Tyrion trat vor und sah über seine Schulter „Folge mir.” Er streckte die Hand aus und berührte den Kopf der Zeichnung. Der Drache stellt sich auf die Hinterbeine, schien tief Luft zu holen und spuckte tatsächlich Feuer. Obwohl sich nur die Zeichnung bewegte, wurde die ganze Schlucht in ein rot-goldenes Licht getaucht. Es wurde so hell, dass Severus geblendet die Augen schließen musste und seinen Zauberstab fallen ließ. Als er die Augen wieder öffnete, traute er diesen nicht. Dort, wo sich vor einem Augenblick noch die Felswand befunden hatte, war ein breiter Weg erschienen.
„Gehen wir.” meinte Tyrion und ging voran. Severus hob seinen Zauberstab auf und folgte ihm.

Die beiden gingen etwa 10 Minuten, als der Pfad zu einer hellen Lichtung führte. Obwohl es immer noch Nacht war, schien sie von Sonnenlicht erleuchtet zu werden. „Dies ist die heilige Lichtung des Bruchwaldes. Nur wenigen ist es erlaubt diesen Ort zu betreten. Viele wissen nicht einmal, dass es diesen Teil des Waldes überhaupt gibt. Sie halten diesen Ort für ein...” der alte Drache zögerte einen Moment „...Märchen.” Severus staunte nicht schlecht. Auch er hatte Geschichten über den Bruchwald gehört. Zwar hatte er nie geglaubt, dass es nur Märchen sind, (Er wusste ja selbst, dass die Muggel manchmal die Tatsachen verdrehen. Und da er selbst ein Zauberer war konnte er sich gut vorstellen, dass der Bruchwald, genauso wie Hogwarts wirklich existierte.) doch hatte er nie gedacht, dass sich der Bruchwald ausgerechnet in Dortmund befinden würde. „Und nun, Severus, hör mir zu.”sagte der Drache. Von irgendwo her kam eine Melodie, die Severus äußerst bekannt vorkam. Es war die Melodie von ‘Tyrions Lied’, welches Nino vor wenigen Stunden bei der Premiere des Musicals gesungen hatte. Tyrion begann zu erzählen...
„Vor vielen Jahren, 34 um genau zu sein, wurde in London ein Junge geboren, der für das Schicksal der Welt von großer Bedeutung sein sollte. Dieser Junge verlor im Alter von 10 Jahren seine Eltern durch die Hand eines mächtigen, schwarzen Magiers. Kurz darauf wurde er von dem bedeutendsten Zauberer seiner Zeit nach Hogwarts gebracht, der den Jungen wie seinen eigenen Sohn behandelte. Der junge kam nach Slytherin und wurde schließlich mit 18 Jahren ein Todesser in der Hoffnung, denjenigen, der seine Eltern getötet hatte, zur Strecke zu bringen. Jedoch...” Tyrion unterbrach sich und sah Severus an. Es vergingen einige Sekunden, bevor der alte Drache weitersprach. „...wusste er damals nicht, dass eben dieser Zauberer, dem er sich angeschlossen hatte, auch derjenige war, der seine Eltern auf den Gewissen hatte. Als der Junge vor 16 Jahren erfuhr, wer dieser Magier war, brach für ihn eine Welt zusammen. Er vertraute sich dem Schulleiter von Hogwarts an, da er, nachdem er die siebte Klasse abgeschlossen hatte, das Schloss nicht verlassen hatte. Albus Dumbledore versprach, ihm zu helfen, doch auf dem Weg, den er für richtig hielt. Er bot ihm einen Platz im Orden des Phönix an. Der Junge spionierte daraufhin den dunklen Lord aus und gab die Informationen an den Orden weiter, bis der dunkle Lord vor 13 Jahren auf rätselhafte Weise verschwand. Bis zum heutigen Tage arbeitet der Junge als Zaubertranklehrer in Hogwarts.” Tyrion sah Severus fest in die Augen. „Ja, es ist wahr. Ich habe damals einen Fehler gemacht. Du hast ja Recht, Vater, es war ziemlich dumm von mir. Aber ich kann doch nichts dafür, dass ich durch Zufall an den Zauberer geraten bin, der sie getötet hat.” sagte der Zauberer traurig und sah zu Boden.
„Nein, Severus. Es war kein Zufall. Es war Schicksal, dass dies passierte. Es sollte so sein.” sagte Tyrion und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Severus sah auf und blickte dem alten Drachen in die Augen „Aber ich mache mir immer noch Vorwürfe, weil ich nicht wusste, dass er es war.”
„Du brauchst dir keine Vorwürfe zu machen. Du konntest es nicht wissen. Niemand wusste es.”
„Niemand?”
„Niemand. Nicht einmal Albus Dumbledore. Auch ich habe es erst vor ein paar Tagen erfahren...”
„Wie? Wer hat es dir gesagt?”
„Naja...” stammelte Tyrion und sein Gesicht lief leicht rot an, was Severus jedoch nicht bemerkte. „Ähm... die Sterne... haben es mir verraten...”
„Die Sterne?” fragte Severus skeptisch und hob eine Augenbraue
„Ja genau. Die Sterne. Vor einigen Tagen flog ich über das nächtliche Dortmund. Da haben sie es mir gesagt. Die Sterne wissen alles!”
‘Er lügt’ dachte Severus ‘Er wusste es die ganze Zeit. Naja, aber ich will mal nicht so sein...’
„Du hast sicher Recht, Vater.”
„Recht? Ich?” sagte Tyrion verwundert „Ähm... aber natürlich! Ähm... auf jeden Fall wollte ich dir noch etwas Vertrauliches mitteilen.” Tyrion sah eine Weile in den Sternenhimmel
„Es wird Zeit...” sagte er leise zu sich selbst.
„Zeit? Wofür?” fragte Severus.
„Es wird Zeit, dass du das erfährst, was für dich lebenswichtig ist und dass du das bekommst, was du eigentlich schon vor 17 Jahren erhalten solltest.” Tyrion holte eine lange goldene Kette aus seinem Bauchbeutel, an der ein runder Anhänger hing.
„Dies ist das Amulett der Drachen.” sagte er und hielt die Kette ins Mondlicht „Nur der auserwählte Träger dieses Amuletts vermag es, dem Jungen der überlebte im Kampf gegen den dunklen Lord zur Seite stehen.”
„Ich soll Potter helfen?” fragte Severus ungläubig „Ich kann mir nicht vorstellen, wie das gehen soll...”
„Jetzt guck nicht so genervt.”
„Tu ich aber! Du weißt ja nicht , was damals in der Schule zwischen Potter, Black, Lupin, Pettigrew und mir passiert ist.”
„Doch, das weiß ich. Sie haben dich zwar nicht gemocht aber...”
„Nicht gemocht ist untertrieben. Die haben mich gehasst!” sagte Severus ägerlich. Der alte Drache hatte seinen wunden Punkt gefunden.
„Dann haben sie dich halt gehasst. Aber du musst Harry helfen! Du willst doch auch das Lord Voldemort...” Severus zuckte nicht zusammen als der Name fiel „...endlich besiegt wird, oder? Hast du nicht das gleiche Schicksal erleiden müssen wie Harry? Hast du Lily damals geliebt und tust es immer noch? Hast du ihr nicht damals, als du in den Orden des Phönix eingetreten bist, versprochen, ihren Sohn, so weit es in deiner Macht steht, zu beschützen?”
„Ja... du hast ja wieder Recht, Vater.” sagte Severus und senkte den Blick erneut. „Ich will,dass er besiegt wird, ich habe das gleiche Schicksal erlitten wie Harry, ich liebe Lily immer noch und ich habe es ihr damals versprochen.” Severus sah Tyrion an. „Ich will Harry ja auch helfen, ich weiß bloß nicht wie. Gegen Voldemort kann niemand etwas ausrichten...”
„Doch Severus. Nur ihr zwei könnt etwas gegen ihn ausrichten. Ihr zwei seid die Hoffnungsträger der Welt. Wenn ihr es nicht schafft, dann schafft es keiner. Und deshalb ist es wichtig, dass ihr zusammen arbeitet. Zusammen, nicht gegen einander.” „Ich habe nie gegen ihn gearbeitet!”
„Das habe ich ja auch nicht gesagt, oder?”
„Nein...”
„Also. Ich sag es dir ja auch nur schon mal.”
„Und was ist mit Harry? Er weiß doch nicht, dass wir Träger des gleichen Schicksals sind.”
„Lass das mal meine Sorge sein, Severus. Ich kümmere mich schon darum. Also willst du deine Aufgabe annehmen?”
„Natürlich. Niemand kann sich gegen sein Schicksal stellen. Es wird mir ein Vergnügen sein, Harry im Kampf gegen Voldemort zur Seite zu stehen. Doch eines verstehe ich nicht, Vater.”
„Was denn?”
„Voldemort ist vor 13 Jahren verschwunden. Das weiß jeder. Wieso sollte er also zurückkehren?”
„Ich bin froh, dass du das fragst. Die Antwort lautet: Weil das Schicksal es so will.” „Aber wann?”
„Wann, weiß ich nicht. Nur, dass er zurückkommen wird ist sicher. Da du dich entschlossen hast deine Aufgabe anzunehmen, nimm das Amulett...” Tyrion gab Severus das Amulett, der es sich um den Hals band. „...und diesen Brief. Doch öffne ihn noch nicht! Öffne ihn erst, wenn die Zeit gekommen ist.”
„Und wann wird das sein?”
„Das wirst du dann erfahren.”
„Severus! Severus, wo bist du?” rief eine Stimme
„Was war das?” fragte Severus und drehte sich um. Tyrion lächelte
„Das bedeutet, dass es Zeit ist.”
„Zeit? Wofür?” fragte Severus zum zweiten Mal
„Dass du zurückkehrst.” Tyrion stand auf. Er erhob sich in die Luft und flog dem Vollmond entgegen. Severus sprang auf
„Wohin gehst du? Vater!” Noch einmal blickte Tyrion zurück
„Fort. Doch sei sicher, wir werden uns wiedersehen.” sagte er. Die ganze Lichtung wurde von einem gleißenden Licht erhellt. Es wurde so hell, dass Severus geblendet die Augen schließen musste.
„Ich bin froh, dass es dich gibt, mein Sohn.” hallte Tyrions Stimme von fern her „Deswegen bin ich, dein Vater, der hellste Stern am Firmament!”

_________________
Vielen Dank an Arktos und ihr Grafikprogramm für meinen wundervollen Avatar Smile
Ihr findet Rechschreibfehler? Schenk ich euch, ich hab genug davon *zunge rausstreck*
avatar
Tyrion
Admin

Weiblich
Anzahl der Beiträge : 20
Alter : 24
Ort : mal hier, mal dort...
Anmeldedatum : 30.08.08

Benutzerprofil anzeigen http://tabaluga-fans.forumieren.eu

Nach oben Nach unten

Re: Musical auf Umwegen

Beitrag  Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten